Gedenkkonzert Erwin Schulhoff

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Lebenslinien


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Erklärung zur Bundestagswahl 2017

Der  Ausgang der Bundestagswahl 2017 erregt unsere Besorgnis auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Auch wenn wir nicht der Meinung sind, dass die Mehrheit der Wähler der AfD deren rechtsradikale rassistische Positionen teilt, so haben deren Wähler den Einzug dieser Partei in den Bundestag zu verantworten.

Wir unterstützen den offenen Brief von Avaaz und bitten Sie, den Aufruf zu unterzeichnen – wie es bereits 450 000 Menschen getan haben:

„Sehr geehrte AfD,

wir sind die 87 Prozent, die euch nicht gewählt haben.

Wir sind links der Mitte, rechts der Mitte und genau auf der Mitte.Wir sind Menschen jedes Geschlechts, jedes Alters, jeder Herkunft, jeder Religion, jeder Hautfarbe, jeder sexuellen Orientierung, jeder politischen Richtung. Wir sind die, die unser Land zu dem machen, was es ist. 

Und wir stehen auf gegen euren Rassismus. 

Wir stehen für ein weltoffenes, soziales, liberales, vielfältiges Deutschland, in dem kein Platz ist für Fremdenfeindlichkeit. Wo ihr Mauern ziehen wollt, bauen wir Brücken. Wo ihr Hass verbreiten wollt, reagieren wir mit Zusammenhalt. 

Das hier ist unser aller Land und ihr “holt es euch nicht zurück. [1]

[1]
Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 41 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

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Stoppt die AfD

miteinander gerecht leben

„Kirche findet Stadt“ lädt zu Wahl-Talk mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten für
Freitag, 25. August, 18.30 Uhr, in den Kreistagssitzungssaal in Darmstadt-Kranichstein. Das
Duo Kabbaratz gibt humoristischen Impuls.

 

Pressemitteilung

Das Forum Gemeinwesenarbeit/Gemeinwesendiakonie „Kirche findet Stadt“ lädt unter dem Titel „miteinander gerecht leben“ zum Wahl-Talk mit Bundestagskandidatinnen und – kandidaten der Wahlkreise Darmstadt (186) und Dieburg (187) ein. Die Diskussionsveranstaltung findet statt am Freitag, 25. August 2017, von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr, im Kreistagssitzungssaal, Jägertorstraße 207, im Kreishaus in Kranichstein. Veranstalter ist das Forum Gemeinwesenarbeit/ „Kirche findet Stadt“. Ihre Teilnahme bereits zugesagt haben: Frank Diefenbach (Grüne), Michael Friedrichs (Linke), Dr. Astrid Mannes (CDU), Christel Sprößler (SPD), Daniela Wagner (Grüne), Nicolas Wallhäußer (FDP),

Dr. Jens Zimmermann (SPD)

Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Reformation 2017 ökumenisch“. Es moderieren Arno Allmann, Dekan des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land und Bernd Lülsdorf, Dekanatsreferent des Katholischen Dekanats Darmstadt.

Einen humoristischen Impuls zum Einstieg gibt das Kabarett-Duo „Kabbaratz“ aus seinem neuem Programm „Es muss mehr als alles geben! Gerechtigkeit, Geld und Glück“.

Sieben Themen sollen in der Diskussion zur Sprache kommen: Wohnen, Generationengerechtigkeit, Recht auf Gesundheit, Migration – Integration – Inklusion, Demokratie leben – Bildung gestalten, Arbeit und Teilhabe sowie Armut und Vermögen.

Die Gäste können die Themen jeweils an einem Tisch mit einem der Kandidatinnen und Kandidaten diskutieren und dabei auch von Tisch zu Tisch, also von Thema zu Thema wechseln. „Unser Anliegen ist es, die von uns in die Diskussion eingebrachten Themen zu Gehör und damit voranzubringen“, sagt Dekan Arno Allmann.

Veranstaltende:

Das Forum Gemeinwesenarbeit/Gemeinwesendiakonie „Kirche findet Stadt“ besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg, der Evangelischen Dekanate Darmstadt- Stadt, Darmstadt-Land und Vorderer Odenwald, des Katholischen Dekanats Darmstadt, der Evangelischen Hochschule Darmstadt, der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, von Caritas und der Katholischen ArbeitnehmerInnen- und Betriebsseelsorge Südhessen.

Mitglieder der Steuerungsgruppe für die Veranstaltung zur Bundestagswahl „miteinander gerecht leben“ sind Arno Allmann (Dekan Ev. Dekanat Darmstadt-Land), Annette Claar-Kreh
(Gesellschaftliche Verantwortung, Ev. Dekanat Vorderer Odenwald), Edda Haack (Leiterin Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg), Winfried Kändler (Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung, Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt), Prof. Dr. Gabriele Kleiner (Evangelische Hochschule Darmstadt), Bernd Lülsdorf (Kath. Dekanat Darmstadt) sowie Gudrun Schneider (Caritasverband Darmstadt).

Pressearbeit:

Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt

Öffentlichkeitsarbeit

Rebecca Keller

Rheinstraße 31

64283 Darmstadt

Tel. 06151 1362412

E-Mail: rebecca.keller@evangelisches-darmstadt.de

 

Konzert für Geflüchtete

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Wer laut ist hat Recht?

Argumentationstraining gegen rechte Parolen

Viele kennen das:

In der Diskussion mit Arbeitskollegen oder beim Grillen, im Sportverein oder Elternabend fallen manchmal Sprüche, die einem die Sprache verschlagen. Oft fehlt der Mut, dagegen zu halten. Oder Argumente, um das laute Gegenüber in die Schranken zu weisen.

Später ärgern wir uns. Oder denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht und widersprochen. Aber wie? Denn Mund aufmachen kostet Mut.

Das Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg „Bunt ohne Braun“ bietet gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat ein Argumentationstraining an. Der Workshop, der von den Referenten Helene Rettenbach und Mathias Sommer von der Aktion „Stammtischkämpfer*innen“ angeleitet wird, will Menschen in die Lage versetzen angemessen zu reagieren. Es geht darum, die Schrecksekunde zu überwinden und Position zu beziehen.

Eingeübt werden Strategien, die es ermöglichen Vorurteilen Paroli zu bieten und fremdenfeindlichen Sprüchen entgegenzutreten. Die Teilnehmenden lernen Streiten für eine menschenfreundliche Alternative. Gängige rechte Positionen werden analysiert und der Umgang mit Rassismus in Alltagssituationen geübt.

Der workshop findet statt am 12.08.2017 von 10:00 – 17:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Georgenhausen/Zeilhard, Marienstraße 21, Georgenhausen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl begrenzt.

 

Presse Info Stammtischkämpferinnen

Workshop für den Umgang mit rechten

Bunt ohne Braun wählt neuen Vorstand

Am 22.3.2017 fand im Rathaus Münster die jährliche Mitgliederversammlung von Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg statt.

Das Bündnis, das seit 2015 Vereinsstatus besitzt, hat sich zum Ziel gesetzt, Hetze gegen Flüchtlinge und Minderheiten, rassistischer,  islamfeindlicher Polemik entschieden entgegenzutreten.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Gerald Frank und dem Bericht des Vorstandes wurden Neuwahlen durchgeführt. Dem neugewählten Vorstand gehören für die Dauer eines Jahres an:

Sprecherin Renate Dreesen aus Pfungstadt, ihre Stellvertreterin Annette Claar-Kreh Heppenheim, Matti Merker, Mühltal, verantwortlich für Internetauftritte, Sabine Schröder, Dieburg, Finanzbeauftragte und Wolfgang Schäfer, Mühltal, als Geschäftsführer.

Anschließend hielt Dieter Emig einen Vortrag zum Thema: „Wie völkisch ist ein Volk? Über den leichtfertigen Umgang mit schwierigen Begriffen“. Der Referent ging auf die historischen und sozialen Hintergründe des „Völkischen“ ein. In jüngster Zeit hatte die AfD mit der Verharmlosung dieses Begriffes für Diskussionsstoff gesorgt.

Die Versammlung beschloss, mehr über Aktivitäten auf der eigenen Internetseite zu berichten und so eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Besonders wichtig ist dem Bündnis die Arbeit mit Jugendlichen und die Kooperation mit Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Auf Anregung von Bunt ohne Braun ist auch ein bessere Vernetzung mit den Initiativen gegen Rechts in der Region gelungen, das 3. Treffen findet in der nächsten Woche in Rodgau statt.

Kontakt: Renate Dreesen, Tel.:06157/84470

Wolfgang Schäfer, Tel.: 06071/8812328

V.i.S.d.P.: Renate Dreesen, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt

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Bild Neuer Vorstand

AFD

AFD_nicht nur rassistisch_BoB.pdf

Empört euch! Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!

 Wir haben im letzten Jahr die Initiative ergriffen, uns mit den verschiedenen Organisationen gegen Rechts zu vernetzen. Bisher haben 2 Treffen stattgefunden.

 

Die AfD versucht uns immer wieder einzuschüchtern durch Androhung von Unterlassungsklagen oder Anfragen gegen uns im Kreistag.

Wir werden uns auch weiterhin nicht einschüchtern lassen und die rassistische, fremden- und islamfeindliche Hetze der AfD anprangern.

 

Mehr Sorgen als diese rechtspopulistischen Provokationen machen uns die Versuche, diese Positionen durch Parteien, wie die CDU, geduldet von SPD und Grünen in Politik und Gesetzesänderungen wie beim Asylgesetz umzusetzen. Dem gilt es auf allen Ebenen Einhalt zu gebieten und z.B. Abschiebungen zu verhindern. Afghanistan ist kein sicheres Land! Ohne Familiennachzug z.B. aus Syrien kann es keine Integration von Flüchtlingen geben.

 

Seit Jahren tagt in Wiesbaden der NSU Untersuchungsausschuss. Es ist ein Skandal, dass der ehemalige Verfassungsschützer und seine V-Leute weiterhin geschützt werden.

 

Gestern hat es in Berlin einen schrecklichen Anschlag gegeben mit 12 Toten und 48 Schwerverletzten. Die Hintergründe sind noch nicht geklärt. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer, aber solche schlimmen Ereignisse dürfen nicht zum Vorwand für Hetze und den Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten gemacht werden.

 

Ein wichtiger Grund für die Zunahme rechtspopulistischer Positionen sehen wir in der wachsenden Verarmung der Menschen – weltweit, aber auch bei uns. das muss bekämpft werden mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen werden. Es ist nicht hinnehmbar, wenn Menschen eine Vollzeitarbeit haben, ohne davon leben zu können, dass Menschen ihr ganzes Leben gearbeitet haben und dann eine Rente bekommen, die sie zum Flaschensammeln zwingt. Parteien, wie die AfD stehen nicht auf der Seite der Armen. Sie wollen keine Besteuerung der Milliardäre, sie sind gegen Mindestlohn.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz all dem ein friedliches Weihnachts- oder Chanukafest und senden Ihnen alle guten Wünsche für 2017.

 

 

Renate Dreesen                                                                     Wolfgang Schäfer

Sprecherin                                                                             Geschäftsführer