Konzert für Geflüchtete

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Wer laut ist hat Recht?

Argumentationstraining gegen rechte Parolen

Viele kennen das:

In der Diskussion mit Arbeitskollegen oder beim Grillen, im Sportverein oder Elternabend fallen manchmal Sprüche, die einem die Sprache verschlagen. Oft fehlt der Mut, dagegen zu halten. Oder Argumente, um das laute Gegenüber in die Schranken zu weisen.

Später ärgern wir uns. Oder denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht und widersprochen. Aber wie? Denn Mund aufmachen kostet Mut.

Das Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg „Bunt ohne Braun“ bietet gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat ein Argumentationstraining an. Der Workshop, der von den Referenten Helene Rettenbach und Mathias Sommer von der Aktion „Stammtischkämpfer*innen“ angeleitet wird, will Menschen in die Lage versetzen angemessen zu reagieren. Es geht darum, die Schrecksekunde zu überwinden und Position zu beziehen.

Eingeübt werden Strategien, die es ermöglichen Vorurteilen Paroli zu bieten und fremdenfeindlichen Sprüchen entgegenzutreten. Die Teilnehmenden lernen Streiten für eine menschenfreundliche Alternative. Gängige rechte Positionen werden analysiert und der Umgang mit Rassismus in Alltagssituationen geübt.

Der workshop findet statt am 12.08.2017 von 10:00 – 17:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Georgenhausen/Zeilhard, Marienstraße 21, Georgenhausen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl begrenzt.

 

Presse Info Stammtischkämpferinnen

Workshop für den Umgang mit rechten

Bunt ohne Braun wählt neuen Vorstand

Am 22.3.2017 fand im Rathaus Münster die jährliche Mitgliederversammlung von Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg statt.

Das Bündnis, das seit 2015 Vereinsstatus besitzt, hat sich zum Ziel gesetzt, Hetze gegen Flüchtlinge und Minderheiten, rassistischer,  islamfeindlicher Polemik entschieden entgegenzutreten.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Gerald Frank und dem Bericht des Vorstandes wurden Neuwahlen durchgeführt. Dem neugewählten Vorstand gehören für die Dauer eines Jahres an:

Sprecherin Renate Dreesen aus Pfungstadt, ihre Stellvertreterin Annette Claar-Kreh Heppenheim, Matti Merker, Mühltal, verantwortlich für Internetauftritte, Sabine Schröder, Dieburg, Finanzbeauftragte und Wolfgang Schäfer, Mühltal, als Geschäftsführer.

Anschließend hielt Dieter Emig einen Vortrag zum Thema: „Wie völkisch ist ein Volk? Über den leichtfertigen Umgang mit schwierigen Begriffen“. Der Referent ging auf die historischen und sozialen Hintergründe des „Völkischen“ ein. In jüngster Zeit hatte die AfD mit der Verharmlosung dieses Begriffes für Diskussionsstoff gesorgt.

Die Versammlung beschloss, mehr über Aktivitäten auf der eigenen Internetseite zu berichten und so eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Besonders wichtig ist dem Bündnis die Arbeit mit Jugendlichen und die Kooperation mit Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Auf Anregung von Bunt ohne Braun ist auch ein bessere Vernetzung mit den Initiativen gegen Rechts in der Region gelungen, das 3. Treffen findet in der nächsten Woche in Rodgau statt.

Kontakt: Renate Dreesen, Tel.:06157/84470

Wolfgang Schäfer, Tel.: 06071/8812328

V.i.S.d.P.: Renate Dreesen, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt

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Bild Neuer Vorstand

AFD

AFD_nicht nur rassistisch_BoB.pdf

Empört euch! Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!

 Wir haben im letzten Jahr die Initiative ergriffen, uns mit den verschiedenen Organisationen gegen Rechts zu vernetzen. Bisher haben 2 Treffen stattgefunden.

 

Die AfD versucht uns immer wieder einzuschüchtern durch Androhung von Unterlassungsklagen oder Anfragen gegen uns im Kreistag.

Wir werden uns auch weiterhin nicht einschüchtern lassen und die rassistische, fremden- und islamfeindliche Hetze der AfD anprangern.

 

Mehr Sorgen als diese rechtspopulistischen Provokationen machen uns die Versuche, diese Positionen durch Parteien, wie die CDU, geduldet von SPD und Grünen in Politik und Gesetzesänderungen wie beim Asylgesetz umzusetzen. Dem gilt es auf allen Ebenen Einhalt zu gebieten und z.B. Abschiebungen zu verhindern. Afghanistan ist kein sicheres Land! Ohne Familiennachzug z.B. aus Syrien kann es keine Integration von Flüchtlingen geben.

 

Seit Jahren tagt in Wiesbaden der NSU Untersuchungsausschuss. Es ist ein Skandal, dass der ehemalige Verfassungsschützer und seine V-Leute weiterhin geschützt werden.

 

Gestern hat es in Berlin einen schrecklichen Anschlag gegeben mit 12 Toten und 48 Schwerverletzten. Die Hintergründe sind noch nicht geklärt. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer, aber solche schlimmen Ereignisse dürfen nicht zum Vorwand für Hetze und den Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten gemacht werden.

 

Ein wichtiger Grund für die Zunahme rechtspopulistischer Positionen sehen wir in der wachsenden Verarmung der Menschen – weltweit, aber auch bei uns. das muss bekämpft werden mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen werden. Es ist nicht hinnehmbar, wenn Menschen eine Vollzeitarbeit haben, ohne davon leben zu können, dass Menschen ihr ganzes Leben gearbeitet haben und dann eine Rente bekommen, die sie zum Flaschensammeln zwingt. Parteien, wie die AfD stehen nicht auf der Seite der Armen. Sie wollen keine Besteuerung der Milliardäre, sie sind gegen Mindestlohn.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz all dem ein friedliches Weihnachts- oder Chanukafest und senden Ihnen alle guten Wünsche für 2017.

 

 

Renate Dreesen                                                                     Wolfgang Schäfer

Sprecherin                                                                             Geschäftsführer

 

Mitgliederversammlung Mittwoch, 22. März 2017, 19.00 Uhr, Rathaus der Gemeinde Münster,

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie an unsere öffentliche Mitgliederversammlung von Bunt ohne Braun-Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg am kommenden Mittwoch, 22. März 2017, 19.00 Uhr, Rathaus der Gemeinde Münster, Mozartstraße 8 erinnern.

Neben Themen aus dem zurückliegenden Vereinsjahr, die uns bewegt haben, wird Dieter Emig, Groß-Zimmern, ein Referat  zum Begriff „Völkisch“ halten. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich.

 

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen.

 

Renate Dreesen               Wolfgang Schäfer

Sprecherin                         Geschäftsführer

 

 

Postanschrift:

Jägertorstraße 207

64289 Darmstadt

Telefon   06071-881 2328

Fax         06071-881 2319

 

Email:   info@bunt-ohne-braun.de

Liebe Mitstreiter*innen,

 

das Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt Euch herzlich zur öffentlichen Mitgliederversammlung am

 

Mittwoch, 22. März 2017, Sitzungssaal im Rathaus der Gemeinde Münster, Mozartstraße 8, 19:00 Uhr ein.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

 

  1. Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Gerald Frank und die Sprecherin Frau Renate Dreesen
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  4. Kassenbericht
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Neuwahl des Vorstandes
  7. Wahl der Rechnungsprüfer*innen
  8. Planungen für das anstehende Jahr
  9. Referat: Wie völkisch ist ein Volk? Über den leichtfertigen Umgang mit schwierigen Begriffen,Dieter Emig, Groß-Zimmern
  10. Verschiedenes

 

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

 

Renate Dreesen               Wolfgang Schäfer

Sprecherin                         Geschäftsführer

 

 

Vor 80 Jahren: Beginn des spanischen Bürgerkriegs

Lesung und Lieder mit Erich Schaffner

Der Spanische Bürgerkrieg (1936 – 39) ist ein oft vergessenes Ereignis. Am 13.Juli 1936 putschte General Franco gegen die aus den Wahlen hervorgegangene Linksregierung. Ziel des Putsches war, die von der Volksfront versprochenen Reformen zu verhindern und die Macht der Großgrundbesitzer und des Klerus zu erhalten. Gegen den Putsch erhoben sich in vielen Teilen des Landes die Industrie- und Landarbeiter_innen. Es kam zu einem dreijährigen Bürgerkrieg.
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Für die Ächtung völkischen Gedankengutes

Diese Erklärung der „Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen“ veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung des Sprecherrates.


Wir – die LAG Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit – setzen uns auf vielfältige Weise fachlich mit der Ideologie und den Ergebnissen der 12 Jahre dauernden Herrschaft des Nationalsozialismus auseinander. Auf Grundlage dieser Kompetenz ergreifen wir diese Initiative und rufen dazu auf, dieser Erklärung beizutreten:

„Völkisch“ ist nicht irgendein Adjektiv
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Flucht und Migration – Was bedeutet das für meine tägliche Arbeit?

Fachtagung Flucht und Migration?

Der Flyer zu Veranstaltung: Flyer Flucht und Migration

Holocaustleugner in Groß-Zimmern tritt zurück

Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind empört über die Äußerung von Michael Schmidt aus Groß-Zimmern, der in Internet-foren den Holocaust leugnet und als den Holocaust als größte Lüge bezeichnet.

Mit seinem Rücktritt als ehrenamtlicher Beigeordneter ist der Fall nicht erledigt. Alle Vertreter der Zimmerner Liste müssen dazu Stellung beziehen und sich distanzieren. Die strafrechtliche Verfolgung obliegt anderen und ist notwendig.

Wir begrüßen, dass Jürgen Günster (Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Groß-Zimmern) seinem Leserbrief vom 7.7.16 im Lokalanzeiger Groß-Zimmern diese Angelegenheit öffentlich gemacht und seinen Rücktritt gefordert hat! Am 12.7. hat dann Gemeindevertreter Kurt Werdecker von der FDP die Frage an den Bürgermeister gerichtet, was er zu tun gedenke, um Schmidt zum Rücktritt zu bewegen. Danach hat Bürgermeisters Achim Grimm Schmidts Rücktritt gefordert .

Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat den Auftrag aus dem gemeinsam von allen Parteien beschlossenen Antrag im Kreistag angenommen und als eigenständig und vom Kreistag unabhängige Initiative den Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sich zur Aufgabe gemacht.

Die Verteidigung der Demokratie ist nicht nur unsere Aufgabe, sondern es ist Verpflichtung für alle demokratischen Kräfte, Solidarität in der Abwehr rechtsextremer Gruppierungen und Parteien zu zeigen.

Diese Positionen dürfen nicht geduldet oder gar „salonfähig“ werden.