Einladung zur Mitgliederversammlung

BOB MV 2026

Einladung zu Vortrag und Diskussion:

„Mythos Neutralitätsgebot – Pflicht zur Zurückhaltung oder Ausrede?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Engagierte in Politik, Verwaltung, Vereinen, Initiativen und Medien,

das Bündnis „Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg“ lädt herzlich zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion ein:

„Mythos Neutralitätsgebot – Pflicht zur Zurückhaltung oder Ausrede?“

Donnerstag, 11.06.2026
ab 19:30 Uhr

Pfälzer Schloss – Rittersaal
Pfälzer Gasse 6
64823 Groß-Umstadt

Referent*innen:
Manuel Glittenberg und Christa Kaletsch
vom Beratungsnetzwerk Hessen

Die Frage nach dem sogenannten Neutralitätsgebot spielt zunehmend eine Rolle, wenn es um Demokratiearbeit, Haltung gegen Rechtsextremismus sowie das Engagement von Vereinen, Initiativen, Bildungseinrichtungen und Kommunen geht.

Der Vortrag soll einen sachlichen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen geben und zugleich Raum für Austausch und Diskussion bieten:
Wo endet staatliche Neutralität?
Wo beginnt demokratische Verantwortung?
Und wie gehen zivilgesellschaftliche Akteure mit entsprechenden Vorwürfen oder Unsicherheiten um?

Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen halten wir eine offene Diskussion zu diesem Thema für wichtig und notwendig.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen und bitten zugleich darum, die Einladung gerne innerhalb Ihrer Organisationen, Fraktionen, Verbände und Netzwerke weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Bunt ohne Braun
Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

Gedenken am Güterbahnhof

Plakat März 2026

Ali-Bayram-Platz in Darmstadt eingeweiht!

32 Jahre nach dem rassistischen Mord wurde am 18.2. in Darmstadt der Ali-Bayram-Platz eingeweiht!

Hanau – Gedenken

Screenshot

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Gedenken in Pfungstadt

Plakat 27.1.24 2

Der Weg in die NS-Diktatur in Pfungstadt:

Täter – Opfer – Mitläufer und Widerstand

Die Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

beschäftigt sich in diesem Jahr nicht nur mit der Befreiung von Auschwitz, sondern stellt

klar, dass der Holocaust nicht in Auschwitz begonnen hat.

Begonnen hat er schon vor 1933, wie die Arbeit von Arns deutlich zeigt, auch in

Pfungstadt. Es hat damit begonnen, dass die Nazis immer mehr Zustimmung bekommen

haben, Ausgrenzung und Antisemitismus, die Verfolgung der Gegner immer breiteren

Boden gewann.

Im Zusammenhang mit der Vorstellung der Arbeit von David E. Arns bekamen wir die

Mitgliedslisten der NSDAP und der SA. Kaum ein bekannter Name aus Pfungstadt fehlt.

Fast alle haben mitgemacht, wenige Widerstand geleistet.

Wenn wir uns ernsthaft mit der NS-Geschichte beschäftigen wollen, wie wir immer

wieder in den Gedenkveranstaltungen versichern, sollten wir uns auch mit der

Geschichte unserer eigenen Familie beschäftigen.

Auch das wird ein Thema des Gedenkens in diesem Jahr sein.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Barbara Will.

Gedenken in Pfungstadt